Aktuelles aus der ARL

Infos zur neuen Karriereliga

Hier nun einige Eckpunkte der Karriere-Liga, die wir in Kooperation mit der GRL anbieten. Aufgrund der bisher angemeldeten Fahrer können wir (Stand jetzt) schonmal festhalten, dass

  • der Qualistart Samstags um 10 Uhr sein wird
  • es bei jedem 5. Rennen zusätzlich ein Sprintrennen geben wird
  • Fahrhilfen erlaubt sein werden (wie genau wird noch festgelegt)

Jede Saison soll 15 Rennen beinhalten. Vor dem 6. und dem 11. Rennen kann es zu Teamwechsel kommen. Dies begründet sich mit dem folgenden System:

Die Liga wird ein Marktwertsystem beinhalten. D.h. jeder Fahrer hat einen eigenen Marktwert, der sich durch Leistung und Erfolge verbessern und durch Fehler und Misserfolge verschlechtern kann.

Weiter wählt nicht der Fahrer das Team. Das Team sucht sich die Fahrer aus. Dies soll realistischere Bedingungen schaffen.

Wie sucht das Team sich die Fahrer aus?

Zunächst soll es zu Beginn der Saison einen Grundmarktwert geben. Dieser Marktwert wird (nach aktueller Planung) durch Zeitfahren ermittelt, wobei hier für jeden die gleichen Bedingungen gelten sollen (gleiches Auto, Strecke, Presetup. usw).

Der Grundmarktwert unterscheidet sich zu Beginn nur geringfügig und in gleichmäßigen Abständen (z.B. Fahrer 1 Marktwert 5 Mio, Fahrer 2 Marktwert 4,75 Mio, Fahrer 3 Marktwert 4,5 Mio usw.). Im Verlaufe eines Saisonabschnittes (also z.B. die Rennen 1 bis 5) hat ein Fahrer Ziele zu erfüllen. Diese Ziele, die sich aufgrund der Stärke der Teams natürlich unterscheiden werden, sowie die Anwesenheit in den Rennen wirken sich direkt auf den Marktwert aus. Auch saubere Rennen (keine Cuts, keine Kollisionen usw.) sowie DNF und Schäden wirken sich auf den Marktwert aus.

Die Ziele, die Anwesenheit und die Teamvorgaben werden in Punkte umgerechnet. Man hat beispielsweise pro Saisonabschnitt eine Punktegrenze von 200 Punkten. Sofern man darunter landet, wird alle 10 Punkte der Marktwert um einen gewissen Betrag sinken. Genauso wird der Marktwert alle 10 Punkte, die man über dem Punktegrenzwert liegt, steigen.

Aus dem Gesamtmarktwert aller Fahrer wird wiederum das Gesamtbudget der Teams festgelegt. Über einen definierten Prozentsatz erhalten die Teams daraus ihr Budget. Mit diesem Budget suchen sich die Teams dann die Fahrer aus, wobei aufgrund der realistischeren Leistung das Team Red Bull natürlich die Pole Position bei der Auswahl hat.

Allerdings können hier unter Umständen auch Wünsche der Fahrer berücksichtigt werden.

Vor der Saison werden alle Fahrer einer Prio-Liste abgeben und darin die Teams nach den Plätzen 1-10 sortieren. Eins ist dann das Favoriten-Team usw.

Aus der Reihe der Leiter und der Fahrer wird eine Teammanager-Kommission gebildet. Diese Kommission spielt Teammanager und handelt um die besten Fahrer.

Dabei werden die Motorenhersteller entsprechend vereint. Alpine wird hier zu den Hondamotoren hinzugenommen.

 

Eine Beispielrechnung:

Team RedBull hat am Anfang der Saison ein Budget von 8 Mio Euro.

Fahrer 1 hat einen Marktwert von 4,5 Mio Euro.

Fahrer 2 hat einen Marktwert von 3,5 Mio Euro.

Nach dem 5. Rennen hat Fahrer 1 einige seiner Ziele erreichen und sogar übertreffen können. Den Grenzwert von 200 Punkten hat er um 20 Punkte übertroffen und damit eine Marktwertsteigerung von 1 Mio Euro erzielen können.

Fahrer 2 hat sich ebenfalls verbessert. Von 3,5 Mio Euro steigt sein Marktwert auf 4 Mio Euro.

Das Gesamtbudget aller Fahrer entwickelt sich derart, dass Team Red Bull nun ein Gesamtbudget von 9 Mio Euro zusteht.

Fahrer 1 kann hier gehalten werden. Aber Fahrer 2 nicht mehr! Ein aufstrebendes Talent aus den anderen Autos muss nun die Lücke füllen.

So kann auch in der Saison eine Abwechslung für einige geschaffen werden.

 

Allgemeines noch zum Ligasystem:

Natürlich macht das Überholen auf der Rennstrecke Spaß. Meistens ist für den Fahrer jedoch das Management der eigenen Strategie über ein 100 % Rennen sowie die Erreichung der gesetzten Ziele wichtiger, als auf Biegen und Brechen eine Position weiter vorne zu landen. Dies steht natürlich im Unterschied zu den kürzeren Rennen und muss erstmal verinnerlicht werden.

Wir werden in den nächsten Wochen ausgiebig testen, welches Team wie stark ist und dann die Ziele für die Fahrer festlegen. Auch die Lobbyeinstellungen (wie Schaden) müssen erst noch erprobt und dann besprochen werden.

Dieses oben dargestellte System ist in dieser Form neu (aber basierend auf der Grundidee der Initiatoren von der Karriereliga) und bedarf auch erstmal der Erprobung, aber wir versprechen uns viel davon!

Wer hierzu Fragen, Anregungen oder Wünsche hat, kann sich jederzeit melden.

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ÜBER UNS

Die Airborne Racing League wurde im Frühjahr 2018 gegründet. Inzwischen zählt die ARL mit ihren zahlreichen Fahrern die in mehreren Ligen gegeneinander antreten, zu den bekanntesten im Deutschen Raum.

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